< Zeitungsbericht über die Fahrt am 12. Oktober nach Weimar
14.01.2020 20:47 Alter: 43 days
Von: André Heide

Rückblick Dezember 2019


Vor dem Start der ersten Nikolausfahrten gab es viel zu tun. Wir haben die Reisezugwagen technisch wie auch optisch wieder auf den höchstmöglichen Stand gebracht und Steinkohle und Lebensmittel für die Fahrt organisiert. Desweiteren machten wir bei der Spendenaktion der HNA mit.


Am Freitag den 6. Dezember war es dann so weit. Der Zug wurde für die erste Nikolausfahrt am 7. Dezember nach Büdingen rangiert und die Dampflok kam aus Eisenach angerollt. Nachmittags wurde noch die Dampflok bekohlt und die Dampfheizung des Zuges getestet.

Samstag um 5 Uhr hieß es dann aufstehen, Brötchen schmieren, Dampflok mit Wasser versorgen, letzte Sachen einladen. Und Ruck Zuck war dann die Abfahrtszeit schon wieder da.

In Wetzlar hatten die Fahrgäste die Gelegenheit sich das Umsetzten der Dampflok anzuschauen und den Führerstand der Lok zu betreten.

In Büdingen konnte der wunderschöne Weihnachtsmarkt besucht werden. Während unsere Fahrgäste sich auf dem Weihnachtsmarkt vergnügten, brachen wir zur nächsten Fahrt von Büdingen nach Gelnhausen und zurück auf. In Gelnhausen konnte mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr der Durst unserer Dampflok gelöscht werden. Gegen 21:30 Uhr wurde Treysa wieder pünklich erreicht.

Danach stand für uns noch viel Arbeit auf dem Plan. Es musste der Zug für die Nikolausfahrt nach Friedberg am nächsten Tag wieder startklar gemacht werden.

Gegen 0 Uhr war dann auch für uns Feierabend.

Am Sonntag hieß es für alle Familien mit kleinen Kinder mit Volldampf zum Weihnachtsmarkt nach Bad Nauheim oder Friedberg. Zur Freude aller Kinder verteilte der Nikolaus wie auch am Tag davor kleine Geschenke für die Kinder im Zug, die von unseren ehrenamtlichen Helfern zuvor mit Liebe vorbereitet worden waren.

In Friedberg hatten wir das Glück das unser Zug am Bahnsteig stehen bleiben konnte. So konnte jeder Fahrgast wieder zum Zug kommen, wie er mochte. Abends in Treysa hieß es wieder für die Vereinsmitglieder alle anpacken. Es musste die Dampflok entwässert werden und das Wasser von den Wagen abgelassen werden, denn es war Frost angekündigt.

Unter der Woche hieß es wieder kommt alle nach Treysa. Der Zug musste rangiert und gereinigt werden, denn am Freitag den 13.12. wurde er abgeholt für eine Sonderfahrt am 14.12. eines benachbarten Vereines.

Desweiteren waren wir in der Zeitung.

Am Samstag 14.12. startete die Sonderfahrt des benachbarten Vereins in Limburg über Frankfurt, Koblenz nach Trier zum Weihnachtsmarkt und zurück.

Am Sonntag den 15.12. wurden uns unsere Wagen wieder nach Treysa gebracht. Nachdem noch einige Nacharbeiten getätigt waren, konnten wir auch mal kurz durchatmen und Weihnachten mit unseren Familien feiern.

Doch am 27.12. hieß es wieder kommt alle nach Treysa. Der Zug wurde technisch untersucht und für die Sonderfahrt am nächsten Tag zusammen gestellt. Die Dampflok wurde angeheizt und mit Wasser und Kohle versorgt. Das Serviceteam bereitete den Speisewagen und den Zug von innen vor.

Da so viele Leute gekommen waren, schafften wir es noch am Stand 5 die Fenster wieder einzubauen.

Auch wenn es schon dunkel wurde haben wir erst aufgehört als alles fertig war.

Am Samstag waren wir in der Zeitung, denn es ging um "Rettet die Ohmtalbahn".

Zum Jahresabschluss starteten wir am 28. Dezember mit unserer Glühweinfahrt nach Limburg mit Zwischenfahrt nach Siershahn, beide Fahrten waren schon Wochen vorher ausgebucht. Doch weit kamen wir nicht. In Kirchhain war erstmal Ende. In Cölbe ließ sich eine Weiche nicht mehr stellen. Die Züge auf der Main-Weser-Bahn stauten sich zurück. Nach über einer Stunde warten ging es zum Glück weiter. Die Fahrgäste an den noch fehlenden Stationen warteten sehnsüchtig auf die Dampflok. Leider konnten wir die Verspätung kaum herausfahren. Trotzdem hatten alle Fahrgäste Verständnis dafür.

Auf der Hin- und Rückfahrt versorgte uns die Feuerwehr in Eschhofen mit frischem Wasser. in Siershahn hatten die Fahrgäste die Möglichkeit das Tonmuseum zu besuchen.

Abends pünklich um 22:30 Uhr in Treysa wieder angekommen, hieß es noch nicht Feierabend, denn die Dampflok wollte am nächsten Tag wieder nach Hause fahren und musste wieder versorgt werden.

Am Sonntag fuhr die Dampflok wieder nach Hause und ein paar Mitglieder machten die letzten Reinigungsarbeiten am Zug für dieses Jahr.

Bilder von:

  • Walther Brück
  • Heiko Basseler
  • Heiko Altmann
  • André Heide